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Der Argentinosaurus huinculensis, die "Argentinische Echse", wurde nach der Stadt Plaza Huincul benannt, in deren Nähe die versteinerten Überreste gefunden wurden. Das Gebiet war zu Lebzeiten der Dinosaurier eine trockene, nur spärlich bewachsene Landschaft. Die Flüsse führten nur saisonal oder nach Unwettern Wasser. In kleinen Herden durchstrichen die Tiere die weiten, locker baumbestandenen Ebenen und fraßen im Geäst der Bäume.
Aus den erhaltenen Knochen des Argentinosaurus konnte die Gesamtgröße des Tieres rekonstruiert werden: mit etwa 40 m Länge und 8 m Schulterhöhe ist es eines der größten Landtiere, die je gelebt haben. Der Argentinosaurus gehört zu den pflanzenfressenden Großsauriern, den Sauropoden, und hier zu den Titanosauriden. Die Knochen wurden 1989 entdeckt und 1993 durch die Paläontologen Rodolfo Coria und José Bonaparte erstmals wissenschaftlich beschrieben. Persönlich betreute Professor Coria den Aufbau des Skelettes im Praehistorium. Es ist das erste außerhalb Amerikas existierende Argentinosaurus-Skelett.
In dem gleichen Gebiet wurden noch Reste eines 12 m hohen Raubdinosauriers gefunden (Mapusaurus), Eier und Nester von Dinosauriern und große fossile Baumstämme.

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