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Der Name Pterodactylus bedeutet „Kurzschwanz“, im Gegensatz zu anderen Flugsaurieren der gleichen Umgebung hatten diese Tiere nur einen sehr kurzen Schwanz. Die Flügelspannweite dieser Tiere erreichte 75 cm. Sie hatten lange, schale Kiefer, und das Gebiss aus zahlreichen, spitzen Zähnchen war das eines typischen Fischfressers. Wie bei anderen Flugsauriern auch war die Flughaut über den stark verlängerten Mittelhandknochen und den ebenfalls stark verlängerten vierten Finger der Hand gespannt.
Der zur gleichen Zeit in der Oberjura-Zeit von Solnhofen und Eichstätt lebende Flugsaurier Rhamphorhynchus hatte einen dünnen langen Schwanz, bis etwa 1 Meter Flügelspannweite und gleichfalls schmale, zahnbewehrte Kiefer, deren Zähne aber nach außen über den Rand des Kiefers hinaus gebogen waren, so dass der Kieferbereich aussieht wie ein mit Widerhaken besetzter Fisch-Speer. Möglicherweise wurde er auch ähnlich gebraucht, indem die Tiere zum Fischfang auf die Wasseroberfläche niederstießen und ihre Beutefische aufspießten.

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