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paleolab in Gondwana Praehistorium

Attraktionen

In dieser neuen Sparte präsentieren wir Euch eine lehrreiche und spannende Videoserie mit Beiträgen von Prof. Dr. Rodolfo Coria, dem weltbekannten Dinosaurier-Forscher (Paläontologe). Rodolfo versorgt Euch mit spannenden Geschichten rund um die Dinosaurier, interessante Hintergründe zur Ausstellung von GONDWANA - Das Praehistorium, sowie den neuesten Entdeckungen aus der Paläontologie.

Spannendes gibt es nicht nur in unserer Ausstellung zu entdecken!
Auch auf dem Gelände, rund um Gondwana – Das Praehistorium, ist eine Reise in die
Vergangenheit möglich.
300 Millionen Jahre alte Fossilien warten darauf von euch entdeckt zu werden. In
uraltem Gestein findet man Abdrücke von Pflanzen und Tieren, die hier in einer Zeit
angesiedelt waren, als wir Menschen noch nicht existierten.
In einem unscheinbaren Stückchen Stein, kannst du, mit etwas Geschick, die Zeugen
vergangener Zeiten finden.
Du weißt nicht wie das geht und würdest doch so gerne ein Fossil mit nachhause nehmen?
Dann melde dich doch einfach bei unserer Fossiliensuche an und lass dir von unserem
geschultem Fachpersonal zeigen, wie man diese Schätze findet

So groß wie ein Foxterrier waren sie, hatten eine Widerristhöhe von 43 Zentimetern und wogen etwa 30 bis 35 Kilogramm. In Messel sind Urpferdchen ganz besonders gut erhalten, mit Hautschatten, mit Mageninhalt und sogar die Behaarung des buschigen Schwanzes ist noch gut an den Fossilien zu sehen. Das ist so, weil Haut und Haare durch Bakterien nachgezeichnet wurden und die Tiere zudem ausgezeichnet und kunstvoll präpariert wurden. Die ersten Urpferdchen wurden schon 1925 von Oskar Haupt aus Messel beschrieben. Zusammen mit „Ida“ sind die Urpferdchen die „Stars von Messel“ und haben die Fundstelle weltweit bekannt gemacht. Dabei sind Urpferdchen nicht nur von der berühmten Fossilfundstelle Messel bekannt. Auch in der Braunkohle des Geiseltals bei Merseburg und im Eckfelder Maar (Eifel) sind Urpferdchenreste in vergleichbarer Erhaltungsqualität und Alter gefunden worden. Weitere Funde sind aus England, Frankreich, Spanien und der Schweiz bekannt.
Die Urpferdchen der Eozän- und der Unteren Oligozän-Zeit (vor etwa 50 bis 41 Millionen Jahren) waren nicht nur bedeutend kleiner als die heutigen Pferde, sondern lebten auch ganz unterschiedlich. Sie bewohnten zu jener Zeit noch feuchte und sumpfige Regenwälder und keine Steppen. In den Wäldern ernährten sie sich am Boden äsend von Blättern und Früchten. Im Magen einiger Messeler Pferdchen hat man Lorbeerblätter und Reste von Weintrauben gefunden. Es war also relativ weiche Pflanzen-Nahrung, kein Gras, was die Urpferchen fraßen. Auch ihre niedrigkronigen Backenzähne sprechen für eine weichere, leichter zu kauende Nahrung. Die heutigen Pferde haben als Grasfresser Zähne mit viel höheren und andersgestaltigen Kronen, damit der Abrieb des Gebisses, wenn sie das harte Gras kauen, den Zähnen nicht so viel anhaben kann. Ob das Fell dieser Tiere am Rücken so gestreift war, wie es in der Messel-Landschaft zu sehen ist, lässt sich nicht sicher sagen, weil Farbzeichnungen an Fossilien nur äußerst selten erhalten sind.
Ähnlich wie die heutigen Pferde trugen die Stuten in der Regel nur ein Junges aus, das nach seiner Geburt intensiv betreut wurde. Es ist wahrscheinlich, dass auch die Urpferdchen des eozänen Regenwaldes in kleinen Gruppenverbänden oder Herden lebten und keine Einzelgänger waren.
Obwohl sie zur Stammlinie gehören, die zu den Pferden führt, sind die Eohippus-Pferdchen von Messel keine unmittelbaren Vorfahren der heutigen Pferde, sondern gehören einem relativ früh wieder ausgestorbenen Seitenzweig an.

Pareiasaurier waren bis zu 2,5 Meter große, massig gebaute und nur langsam bewegliche Reptilien. Sie waren reine Pflanzenfresser und lebten ab dem Mittel-Perm in Afrika, im Ober-Perm dann auch in Europa und Asien. Die Haut dieser Tiere war oft dick und gepanzert und besonders der Kopf mit Stacheln, Höckern oder knöchernen Nackenschutzschilden versehen.

Cyclomedusa ist, wie Charniodiscus, ein kreisförmiges Abdruck-Fossil aus dem Ediacara-Formenkreis. Der kleine zentrale Kreis und die konzentrisch angeordneten Linien darum wurden zunächst als Abdruck einer Meduse (Qualle) gedeutet. Das Fossil wird aber heute als Abdruck eines Bodenverankerungs-Körpers gesehen, an dem nach oben ein noch nicht bekannter Organismenteil gesessen hat.

Der 100-Tonnen schwere Riesenhai Megalodon, seinerzeit Schrecken der Urmeere, erstaunt Besucher im eigens für ihn errichteten Hochsicherheitstrakt.

Besucher stehen der Animationsshow um den größten Hai seiner Art Auge in Auge gegenüber. Lediglich eine Glasscheibe trennt vom 18 Meter großen „Killer“, der bis vor fünf Millionen Jahren lebte. Seine Zähne waren bis zu 18 cm hoch, dank seiner Beißkraft konnte er bis zu zehnmal stärker zubeißen als der Weiße Hai.

 

Durch atemberaubende, naturgetreue Landschaften der Erdgeschichte zu wandern und Erdgeschichte mit allen Sinnen erleben zu können: Dazu dient Evolution live. Tropische Urwälder, Wüsten, Eiswälder, Flachmeere und tiefe Ozeane: Ständig haben sich Landschaften im Laufe von hunderten von Millionen Jahren verändert. Und das irdische Leben:

Über 4 Milliarden Jahre hat es sich fortwährend angepasst und bedeutende Krisen und Einschnitte überstanden, um das zu werden, was es heute ist.
Fast drei Viertel der Lebensgeschichte waren ausschließlich Mikroorganismen die entscheidenden biologischen Umweltgestalter. Uns heute scheinbar vertraute Lebensgemeinschaften waren früher völlig anders zusammengesetzt: Es gab Wälder mit ganz anderen Baumtypen, Riffe, die keine Korallenriffe waren. Nicht alles, was wie ein Krokodil oder ein Delphin aussah, ist auch ein Krokodil oder Delphin gewesen. Immer wieder haben ähnliche Umweltbedingungen ähnliche Lebensformen hervorgebracht.

Das alles zu zeigen, und die Urzeit als Erlebnis lebendig werden zu lassen, ist mehr, als einen Dinosaurierpark zu bauen. Durch atemberaubende, naturgetreue Landschaften der Erdgeschichte zu wandern und Erdgeschichte mit allen Sinnen erleben zu können: Dazu dient Evolution live.

Bewegungen, Geräusche, Gerüche, Tageszeiten und Lichtstimmungen, die Dramatik herabstürzender Wassermassen, Seeskorpione und Raubsaurier. Landschaften, die einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen, ein Erlebnis, das deutlich macht: Die Urzeit war mehr als nur die Zeit der gigantischen Dinosaurier.

Zeitreisen sind möglich! Durch Zeitennebel und mit einem Zeitenfluid-Generator werden die Besucher bei der GONDWANA - Das Praehistorium - Zeitreise mit der Z.E.R.A. Zeitexpress Reiseagentur Schritt für Schritt durch die wichtigsten Phasen der Säugetier- und der Menschheitsgeschichte geführt. Das fehlte GONDWANA - Das Praehistorium bisher noch: Die Erdneuzeit mit der Säuger- und Menschenentwicklung.

Perfekte Licht-, Sound- und Sprachsimulationen machen die Zeitreise zu einem Erlebnis ganz eigener Art. Raumstation ISS, Industrialisierung, das Zeitalter der Entdeckungen, Ägypten, eine eiszeitliche Mammut-Szene, der Australopithecus und der subtropische Sumpfwald von Messel – das sind nur einige der Stationen eingefrorener Zeit.


 

Unser Fenster in die Vorzeit | Information und Praxiserlebnis

Wer immer schon einmal wissen wollte, wie Paläontologen und Präparatoren arbeiten, der kann im Übergang vom Praehistorium zum Zeitreiseportal durch den als “Paleolab” gestalteten Ausstellungsbereich gehen.

Auf Anfrage bieten wir dort live Präparationen an – mit der Möglichkeit, den Forschern über die Schulter zu schauen, Fragen zu stellen und auch einmal selbst zu probieren!

Es ist die weltweit größte Dino-Show mit riesigen, animatronischen Dinosauriern. Titanosaurus, Giganotosaurus und Aucasaurus begegnen sich in der kreidezeitlichen Trockenlandschaft Patagoniens. Sie bedrohen einander und ihre frisch geschlüpften Jungen. Eines der frühen Säugetiere kann sich da nur bedeckt halten! Ein imposantes, einmaliges Show-Erlebnis!


Unseren Indoorspielplatz ,,Gondis Dinowelt“ exklusiv für Deinen Geburtstag mieten!

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Mitglied im international council of museums Deutschland

Unseren Flyer könnt ihr nun herunterladen und selbst ausdrucken.

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