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Die kleinen, normalerweise nur etwa 20 bis 30 cm hohen blattlosen Sprosse, die hier auf der nassen Deltaebene wachsen, sind die einfachsten und frühesten Landpfanzen. Sie sind noch wurzellos, haben, wie die Moose, nur Rhizoide, in der Erde, im feuchten Schlamm sind die einzelnen Luftsprosse von einem kriechenden, flach unterirdischen oder untergetauchten (=submersen) Rhizom verbunden. Die grünen, aufrechten Luftsprosse sind anfangs noch glatt und völlig blattlos, dann kleine Dornen tragen. Aus dornenartien Fortsätzen, in die zunehmend Leitbündel-Fortsätze vom großen zentralen Leitbündel heinein führen, entstehen dann die ersten Blättchen. Die Vermehrung erfolgt wie bei allen späteren Farnpflanzen, durch Sporen. Die Sporen werden auf dem feuchten Boden ausgestreut und keimen dort zur geschlechtlichen Generation, dem Gametophyten aus. Auf dem Gametophyten sitzen die männlichen und die weiblichen Geschlechtorgane und hier findet die geschleihtliche Fortpflanzung statt. Aus dieser geht dann die große eigentliche Farnpflanze, die, weil sie sich wiederum durch Sporen vermehrt, die „Sporenpflanze“ (Sporophyt) genannt wird, hervor. Die Sprosse, die wir hier sehen, sind alles Sporophyten, die Gametophyten-Generationen dieser Pflanzen waren sehr klein und leicht vergänglich, und sind nur recht selten erhalten.

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