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Nur etwa 18 bis 20 cm hoch und wenige Millimeter dick, war Rhynia eine typische blattlose „Urlandpflanze“, mit noch sehr einfach gegeábelten Sprossen. Die Hauptachse verlief als Rhizom (= “Wurzelstock“, obgleich diese frühen Pflanzen noch keine echten Wurzeln hatten) im Boden. On hier aus erstreckten sich dann die grünen oberirdischen Sprosse durch das flache Wasser oder den feuchten Schlamm dem Sonnenlicht entgegen. Am Ende der Sprosse stehen, bräunlich und verdickt, die Behälter, in denen die Fortpflanzungskörper dieser Pflanzen, die Sporen, heranreifen, bis sie dann, wenn der Sporenbehälter (das Sporangium) platzt, auf dem feuchten Schlamm ausgestreut werden und zur geschlechtlichen Generation, dem „Gametophyten“) auskeimen. Rhynia ist eine der häufigsten Pflanzen der verkieselten Torfe von Rhynie in Aberdeenshire, Nord-Schottland, einer berühmten Fossillagerstätte, die hervorragend dreidimensional erhaltene Pflanzen dieser Nacktfarn-Flora neben vielem anderen bis in alle anatomischen Details geliefert hat.

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