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Im Laufe des Karbons ist es den Seeskorpionen, die zuvor in marinen (Meerwasser-beeinflussten) Gebieten, im Flachmeer und in Lagunen, gelebt hatten, gelungen, sich an das Leben im Süßwasser anzupassen. Die ausgedehnten Wasserflächen der Sümpfe, Seen und Flüsse boten gute Lebensräume für sie. Eurypteriden wurden aber in den karbonischen Gewässern der Urwälder nicht so häufig und vielgestaltig wie zuvor in den marinen Lebensräumen.

Man erkennt sie am leichtesten an ihren stark bestachelten Vorderextremitäten, die zum Fangen der Beute und zu ihrem Festhalten gedient haben. Die Tiere lebten meist im Wasser (sie hatten Kiemen), konnten aber eine gewisse Zeit das Wasser verlassen, um, zur Partnersuche oder Eiablage, an Land zu gehen. Eurypteriden waren, nicht zuletzt auch wegen ihrer Größe, beachtliche und gefährliche Räuber dieser Zeit gewesen. Wahrscheinlich erbeuteten sie nicht nur andere Gliederfüßler, wie frühe Pfeilschwanzkrebse, sondern auch Panzerfische.

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