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Die Wüstenumgebungen der Permzeit waren keine reinen Trockenwüsten, in denen überhaupt kein oder nur zeitweise Pflanzenwachstum möglich gewesen wäre. Aber es war doch so trocken in den Standorten, dass z.B. Farne, Bärlappe und Schachtelhalme dort nicht mehr so gut gediehen, wie noch in den Sümpfen des Karbons. Stattdessen setzen sich hier jetzt Nadelhölzer durch, deren Verdunstung durch den Verdunstungsschutz und die kleine Oberfäche der Nadeln geringer ist als die der Farnpflanzen. So ist das Perm mit seinen Trockengebieten die Zeit der ersten Ausbreitung und Entfaltung der Nadelhölzer. Zunächst gibt es nur wenige, einfache und primitive Nadelbäume, wie die Gattung Lebachia (benannt nach Lebach im Saarland) oder Ernestiodendron (früher „Walchia“). Die Stämme dieser Bäume sind relativ kurz, die Bäume werden nur wenige Meter hoch. In den Zweigen und der Benadelung sind diese frühen Nadelbäume der heutigen Zimmertanne (Araucaria heterophylla)  ähnlich. Die  Bäume bewachsen die weiten, trockenen (Intermontanebenen), die Ebenen und Täler zwischen den Bergketten und die Badlands, in diesem Fall die tief verwitterten und fast ganz abgetragenen Reste des Variszischen Gebirges., wo sie auf den Hängen der zerfurchten Badland-Berge und –Hügel wuchsen.

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