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Er sah wie ein Krokodil aus, die Form seines Kopfes und die Breite seiner Schnauze erinnert an Gaviale. Rutiodon heißt der „Faltenzahn“, nach der tief eingefalteten und eingefurchten Gestalt und inneren Struktur seiner Zähne. Schon die Lage seiner Nasenöffnungen zeigt, dass er kein Krokodil ist.: sie liegen nicht vorne an der Schnauzenspitze sondern oben an den Augen. Rutiodon ist ein Archosaurier, gelebt haben die Tiere in der Obertrias-Zeit von Nordamerika, weitere Funde, aus Deutschland und der Schweiz gehören vermutlich, aber nicht sicher, auch zu Rutiodon. Auch die Lebensweise war die der Krokodile: Rutiodon war überwiegend Wasserbewohner, er fraß dort Fische und wohl auch Amphibien. Die Jagd nach Landtieren, vor allem von einer Lauerstellung im Wasser  aus, an die nahen Uferbereiche ist möglich. Rutiodon gehört zur Gruppe der Phytosaurier, (= Pflanzensaurier), ein Name, der zunächst ungewöhnlich für solche wasserbewohnenden Raubtiere ist. Als die ersten Reste gefunden wurden, fand man anstelle der Zähne nur die breiten Sedimentausfüllungen der Zahnhöhlen im Kiefer. Die erinnerten sehr an die breitkronigeren Zähne reiner Pflanzenfresser, daher der eigentlich unzutreffende Name Phytosaurier. Rutiodon wurde bis zu 3 m lang, allein der Schädel konnte eine Länge von fast 1 Meter erreichen.

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