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Die beiden Namen dieses Sauriers bedeuten wörtlich übersetzt „langbeiniger Zartkiefer“. Compsognathus war ein kleiner, sehr leichtgewichtiger Jäger, die Tiere die fossil gefunden wurden, waren kaum größer als ein Haushuhn. Bei diesen Funden handelt es sich aber wahrscheinlich um Jungtiere, die Erwachsenen konnten um einiges größer werden. Schnell und beweglich lief Compsognathus auf zwei Beinen durch den lichten Uferwald der tropischen Korallenlagune der Oberjurazeit, und er konnte sich so sicher auch gut auf den Uferfelsen und kleinen Inseln in der stillen Lagune bewegen. Normalerweis jagten die Tiere kleinere, flinke Echsen, hier in dieser Landschaft streiten sie sich aber einmal um einen toten Haifisch, der auf die Inselfelsen geworfen wurde. Wie die meisten bisherigen Rekonstruktionen sind unsere Compsognathiden mit „nackter“, unbefiederter Haut dargestellt, was der bisherigen Fundsituation bei Compsognathus im engeren Sinne entspricht. Wie im Zwischenraum Jura erwähnt sind aber in China unterdessen zwei größere Dinosauriergattungen aus der nahen Verwandtschaft von Compsognathus gefunden worden, die beide ein langes und schütteres Federkleid tragen. Möglicherweise muss man sich demzufolge auch Compsognathus mit langen Federn vorstellen. Die Fossilnachweise dazu fehlen aber noch.

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